Architektur + Städtebau

Roter-Punkt_15  Die südliche InselstadtSüdliche Insel Hain

Das Hainviertel. Vom Spätklassizismus zur Gründerzeit

Die Periode der jüngeren Stadtentwicklung begann Mitte des 19. Jh. mit Anbindung der Eisenbahn und eine daraus resultierende südliche Stadterweiterung. Es entstand das Hainviertel, ein von Spätklassizismus bis zur Gründerzeit geprägtes Villenviertel. Mit der Anlage des Wilhelmsplatzes und seinen repräsentativen öffentlichen Gebäuden setzte der Stadtbaurat Hans Erlwein einen neuen städtebaulichen Akzent in einer Aufbruch- und Erneuerungsphase der Stadtentwicklung um 1900.

Die Führung kann durch den Landschaftspark Hain erweitert werden.

Treffpunkt: ETA-Hoffmann-Theater, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1
Endpunkt: Schönleinsplatz
Dauer: 2/2,5 Stunden
Gruppe: max. 25 Teilnehmer
Honorar: 100/120 EUR

 

 

 

Roter-Punkt_15  Die nördliche InselstadtNördliche Insel Weide

Die Weide. Von der Schiffswinterung zur Villenkolonie

Die Weide war über Jahrhunderte geprägt durch weite Süßholzfelder und einer Bebauung traditioneller Gärtnerhäuser. Ende des 18. Jh. wurde in einem Altwasserarm der Regnitz eine Schiffswinterung in unmittelbarer Nähe des Schiffbauplatzes eingerichtet. Erst die Ansiedlung von Industrie machte eine neue Infrastruktur erforderlich, die eine Stadterweiterung in der zweiten Hälfte des 19. Jh. in die Wege leitete. Zentrales Bauvorhaben war die „Villenkolonie an der Weide“. Anstelle der aufgefüllten Schiffswinterung entstand der Markusplatz und der Neubau einer „Kgl. Hebammenschule und Entbindungsanstalt“ setzte einen weiteren städtebaulichen Akzent, der die Gestaltung des Platzes abrundete.

Treffpunkt: Konzerthalle
Endpunkt: Konzerthalle
Dauer: 1,5 Stunden
Gruppe: max. 25 Teilnehmer
Honorar: 100 EUR

 

 

Roter-Punkt_15  Vom Bamberger Modell zum UNESCO-WeltkulturerbeBA_Modell

Mit einem innovativen städtischen Förderprogramm, dem Bamberger Modell, wurde eine Grundlage geschaffen, die 1993 zum Titel des UNESCO-Weltkulturerbes führte. Die Spezialführung zeigt anhand ausgewählter Beispiele den Weg zum Welterbe auf und beleuchtet das heute notwendige Engagement den außergewöhnlichen universellen Wert zu erhalten.

Objekte: Obere und Untere Mühlen, Pfahlplätzchen 5 (ehem. Haus zum Marienbild), Unterer Kaulberg 30 (ehem. Waisenhaus, Umbau zur Jugendherberge), Stadtquartier Bamberg Sand

Treffpunkt: Grüner Markt/Gabelmann
Ende: Ecke Markusbrücke/Untere Sandstraße
Dauer: 2 Stunden
Gruppe: max. 25 Teilnehmer
Honorar: 100 EUR